Keine Noten?

Waldorfschulen verzichten so lange wie möglich auf das übliche Zensurensystem.

An Stelle der Noten stehen individuelle Beurteilungen, in denen die Lehrer gleichermaßen auf die Persönlichkeitsentwicklung und die Lernfortschritte ihrer Schüler eingehen. Es zählt also nicht allein der Wissensstand, sondern die Gesamtentwicklung in einem bestimmten Zeitraum. Waldorfschüler lernen von der ersten bis zur zwölften Klasse in einer stabilen Klassengemeinschaft, unabhängig vom angestrebten Schulabschluss: Niemand wird unterwegs sitzen gelassen.

Eltern empfinden die individuellen Beurteilungen als aussagekräftig. Sie helfen, die Schüler da zu unterstützen, wo sie es benötigen.

In der Oberstufe (ab Klasse 10) werden zusätzlich zur individuellen Beurteilung Noten vergeben. Alle Abschlusszeugnisse enthalten ebenfalls Noten.